Zähne bleichen mit Kurkuma – funktioniert das?

Wer träumt denn nicht schon immer mal von strahlend weiße Zähne? Zähne sollten nicht nur gesund sein, sondern auch eine gewisse Attraktivität ausstrahlen.

Zahlreiche Produkte gibt es heutzutage in Apotheken oder Discountern, die versprechen, Zähne aufzuhellen oder diverse Verfärbungen zu entfernen.

Auch Zahnärzte bieten professionelle Zahn-Bleachings, die preislich bei ca. 400 – 700 € liegen und von Krankenkassen nicht übernommen werden. Solch eine Behandlung ist nicht nur kostenintensiv, sondern sie schadet auch den Zähnen und dem Zahnfleisch.

Leider sorgen bei den meisten Menschen im Laufe der Zeit die Zähne für Verfärbungen wie z.B. durch Kaffee, Nikotin, Rotwein etc. Da die dunklen Ablagerungen und Verfärbungen nicht nur unschön aussehen, stellt man sich oftmals die Frage, wie man seine Zähne wieder “strahlend weiß” aussehen lassen kann.

Konventionelle Zahncremes, egal ob mit oder ohne Zahnaufhellung stehen immer mehr in der Kritik, da sie oftmals fragwürdige und ungesunde Inhaltsstoffe wie z.B. Triclosan, Fluoride oder Aromen beinhalten.

Seit vielen Jahren gelten jedoch die zahnbleichenden Eigenschaften dieser Kurkuma Wurzel als “Öko-Geheimtipp”.

Im folgenden wird beschrieben, wie man mit Kurkuma als natürliche Alternative seine Zähne bleicht und das ganz ohne Chemie.

Kurkuma färbt alles gelb, nur die Zähne werden weißer

Am besten kaut man abends vor dem Schlafengehen eine frische Kurkuma Wurzel (nach Möglichkeit in Bio-Qualität) mehrere Minuten intensiv und versucht, mit der Zunge die Wurzel möglichst direkt auf den Zähnen zu verteilen. Bereits nach mehrere Tagen und Anwendungen ist meist schon eine sichtbare Aufhellung der Zähne erkennbar.

Wer sich mit dem Geschmack einer frischen Kurkuma Wurzel (schmeckt leicht nach Ingwer, und sehr würzig, jedoch bitterer als Ingwer) nicht anfreunden kann, kann sich selbst mit einfachen Mitteln eine eigene Zahnpasta herstellen. Folgendes Rezept hat sich dabei bewährt:

  • 1 Teelöffel Kurkuma 
  • etwas frisch gemahlener schwarzer Pfeffer 
  • ½ Teelöffel fein gemahlenes Himalaya- oder Steinsalz 
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Die drei Zutaten werden miteinander vermischt und dann mit einen Schuss Kokosöl (ebenfalls Bio-Qualität) zu einer zähen Paste verrührt. Wem nach Pfefferminzöl ist, kann ein paar Tropfen dazugeben, um die Paste aromatischer zu machen. Gleichzeitig wird der entzündungshemmende Effekt nebenbei noch verstärkt. Die fertige Paste kann nun wie eine normale Zahnpasta verwendet werden. Es ist zu beachten, dass bereits bei der ersten Verwendung die Borsten der Zahnbürste gelb verfärbt werden. Es ist wichtig, dass die Paste möglichst frisch verwendet wird. Daher lieber mehrere kleinere Portionen herstellen, die nach dem Gebrauch unbedingt luftdicht verschlossen werden sollten.

Durch ein Bleaching mit Kurkuma lassen sich nur Beläge und Verfärbungen auf der Zahnoberfläche entfernen, nicht jedoch farbliche Veränderungen, die von innen kommen!

 

 

 

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