Yacon wird auch als Inkawurzel bezeichnet. In ihrer südamerikanischen Heimat wird sowohl die Wurzel als auch das Blattwerk verwendet. Aus den Knollen stellen Einheimische einen Sirup oder ein Pulver her. Durch den süßen Eigengeschmack wird Yacon, ebenso wie Lucuma, gerne als Süßungsmittel eingesetzt. Auch hierzulande kann die Inkawurzel durch ihre wertvollen Inhaltsstoffe punkten. Studien legen den Schluss nahe, dass die südamerikanische Pflanze auch Vorteile für die Gesundheit besitzt. So wird der Knolle nachgesagt, dass sie sich positiv auf die Darmflora, die Insulinresistenz und das Gewicht auswirkt. Da der Yaconsirup eine sehr niedrige glykämische Last besitzt, eignet er sich auch für Diabetiker.

Inhaltsverzeichnis

Die Heimat von Yacon

Yacon stammt aus der peruanischen Hochebene. Die Yacon Pflanze fühlt sich in Höhenlagen zwischen 1000 und 3500 Metern am wohlsten. Sie selbst kann eine Höhe von bis zu 3 Metern erreichen und verfügt über bis zu 25 cm lange Wurzeln. In Peru wird Yacon auch liebevoll Bodenapfel genannt. Die heimische Bevölkerung verzerrt die Wurzeln im rohen oder gegarten Zustand. Der Geschmack wird als süß sowie saftig beschrieben und erinnert an Honig und Karamell. Aufgrund ihrer geschmacklichen Eigenschaften wird aus der Wurzel ein gesunder Zuckerersatz hergestellt. Die Blätter werden zu Tabletten weiterverarbeitet. Die Yacon Pflanze kann auch zur Herstellung von Tee und Sirup genutzt werden. Übrigens: In Deutschland kann die südamerikanische Pflanze ebenfalls kultiviert werden. Da sie jedoch nicht winterhart ist, muss sie in der kalten Jahreszeit im Haus überwintern.

Inhaltsstoffe von Yacon

Yacon ist besonders beliebt als Zuckerersatz. Der Sirup der südamerikanischen Pflanze liefert 100 kcal weniger als herkömmlicher Haushaltszucker. Zum Vergleich: Haushaltszucker weist 400 kcal pro 100 g auf. Bei Yaconsirup sind es hingegen nur 300 kcal. Yaconpulver enthält ca. 330 kcal. Die ausbalancierte Kombination von Fructose soll nicht nur die Kalorienbilanz niedrig halten, sondern auch die Verdauung und das Immunsystem stimulieren. Yacon ist kalorienarm und deshalb auch für Diabetiker geeignet. Etwa 50 Prozent des Fructosegehaltes machen Inulin und Fructooligosaccharide (FOS) aus. Yacon besitzt einen niedrigen glykämischen Index und lässt den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen. Die Insulinausschüttung wird damit positiv beeinflusst. Saccharose, Glucose und Fructose, also verdauliche Zucker, machen nur einen niedrigen Anteil der Inhaltsstoffe aus. Die Yacon Wurzel besteht vor allem aus Inulin und FOS. Inulin kann vom Körper nicht verdaut werden. Die aus Mehrfachzucker bestehende Substanz eignet sich besonders gut als Zuckerersatz für Diabetiker. Zudem ist Inulin in der Lage, die Kalziumabsorption anzukurbeln und besitzt antikarzinogene Eigenschaften. Ein Anteil von 40-50 Prozent FOS weist die Yacon Wurzel auf und damit mehr als die meisten anderen Lebensmittel. Die Fructooligosaccharide setzen sich aus Zuckermolekülen zusammen, die von körpereigenen Enzymen nicht verdaut werden können. Die FOS werden von guten Darmbakterien zur Vermehrung herangezogen. Die Entstehung von schlechten Darmbakterien wird entgegengewirkt. Aber nicht nur für die Verdauung sind FOS wichtig, auch zur Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte sollen sie dienen.

Weitere Nährstoffe:

• Aminosäuren • Kalzium • Kalium • Eisen • Phosphor • Ballaststoffe

Yacon – Wirkung und Studien

In Südamerika wird die Yacon Pflanze bereits seit Tausenden von Jahren als Heilmittel eingesetzt. Der peruanischen Bevölkerung dient das Gewächs vor allem als Lebensmittel, wird aber auch bei verschiedenen Beschwerden angewendet. So soll die Pflanze den Magen-Darm-Trakt, die Haut und die Leber positiv unterstützen. Auch hierzulande wird Yacon immer bekannter. Nicht zuletzt aufgrund der positiven Eigenschaften, die der Pflanze nachgesagt werden. Auch wissenschaftliche Untersuchungen widmen sich vermehrt der möglichen Wirkung auf die menschliche Gesundheit.

Yacon zum Abnehmen

Studien legen den Schluss nahe, dass die Yacon Wurzel bei der Gewichtsreduzierung unterstützend wirken könnte. Die enthaltenen FOS wirken verdauungsfördernd und sättigend. Letzterer Umstand ergibt sich dadurch, dass die Verdauung der FOS eine Senkung des Ghrelin (Hunger-Hormon) zur Folge hat. Ganz konkret fanden Forscher in einer Studie heraus, dass Frauen mit der Einnahme von Yacon innerhalb von 3 Monaten ihren Body Maß Index von 34 auf 28 senken konnten. Positiver Nebeneffekt war, dass sich das Präparat senkend auf den Nüchtern-Insulinspiegel (mehr als 40 Prozent) und den Cholesterinwert (fast 30 Prozent) auswirkte 1.

Yacon als Verdauungshilfe

Wie bereits erwähnt, können sich die enthaltenen Fructooligosaccharide (FOS) positiv auf den Magen-Darm-Trakt auswirken. Sowohl FOS und Inulin unterstützen die Vorherrschaft der guten Darmbakterien und helfen dabei, Vitamine und Nährstoffe aus Lebensmitteln vermehrt aufzunehmen. Die sättigende Wirkung ist vor allem für Menschen interessant, die einen Abnehmwunsch besitzen. Aber auch Personen mit Verstopfungen, Blähungen und Magengeschwüren wird die Yacon Pflanze empfohlen. Selbst chronische Verdauungsbeschwerden sollen sich mit der Einnahme der Wurzel beseitigen lassen, was vor allem auf den großen Anteil an FOS zurückzuführen ist. So wirken sich FOS im menschlichen Darm aus:
  • Beschleunigte Bewältigung der Darmpassage 
  • Förderung der Peristaltik
  • Erhöhung des Wassergehaltes im Stuhl
Durch die Förderung einer gesunden Darmflora können zudem die Mineralstoffe besser aufgenommen und einer Bildung von toxischen sowie karzinogenen Stoffen entgegengewirkt werden 2. Die herausragende Wirkung von Yacon ist den präbiotischen Eigenschaften zuzuschreiben 3. Auch hier spielen die FOS eine Rolle, die insbesondere durch Bifidus- und Lactobacillus-Stämme fermentiert werden. Dabei handelt es sich um probiotische Bakterien, die für eine gesunde Darmflora unentbehrlich sind. Während andere Mittel zum Süßen wie Zucker oder Fruchtdicksäfte eher nachteilig wirken sollen, kann Yacon scheinbar die Darmflora sowie die Darmgesundheit aufrechterhalten. Wie bereits erwähnt, stellen FOS Präbiotika dar, da sie den guten Bakterien als Nahrung dienen. Davon profitiert nicht nur die Darmflora sondern auch die Darmschleimhautzelle. Diese nutzt die entstandenen kurzzeitigen Fettsäuren, um Energie zu produzieren. Die Darmschleimhaut ist somit widerstandsfähiger und regeneriert sich schneller. Damit sich ein Mensch vital und gesund fühlt, ist eine ausgeglichene Darmflora von entscheidender Bedeutung. Eine kranke Darmschleimhaut kann zu Autoimmunerkrankungen, Allergien und vielen chronischen Beschwerden führen. In Peru wird Yacon schon lange bei Darmproblemen angewandt. Auch wissenschaftliche Untersuchungen beschäftigen sich mit dem positiven Effekt auf die Darmgesundheit. Forscher aus Brasilien fanden im Jahr 2015 heraus, dass Yacon bei Verstopfungen natürlich unterstützen kann. Durch die Einnahme würde die Darmtätigkeit angeregt und die Verstopfung gelöst 4. 

Yacon bei zu hohem Blutdruck

Die Yacon Wurzel enthält Kalium. Die Substanz ist im menschlichen Körper sehr wichtig, denn sie wirkt sich entspannend auf die Blutgefäße aus. Dadurch wird das Herz-Kreislauf-System bedeutend entlastet. Der Organismus kann zudem auf mehr Sauerstoff im Blut zurückgreifen und in Kombination mit Natrium den Wasserhaushalt der Zellen ausgleichen. Mit einer gezielten Zufuhr von Kalium kann das Risiko für Arteriosklerose, Schlaganfälle und Herzinfarkte gesenkt werden. Nicht zuletzt, weil der Blutdruck durch die Versorgung reguliert wird.

Yacon und Diabetes

Durch den niedrigen glykämischen Wert eignet sich die Inkawurzel auch für Diabetiker. Der niedrige Index ist darauf zurückzuführen, dass die Wurzel über viele Fructooligosaccharide verfügt, die vom menschlichen Organismus nicht verdaut werden. Vielmehr wird sie dafür verwendet, um die Herstellung von Glucose innerhalb der Leber abzusenken. Dadurch kann die Nüchternglukose geringer ausfallen. Eine wissenschaftliche Untersuchung an Ratten konnte belegen, dass die Inkawurzel den Blutzucker reduzieren kann. Die Wirkung auf die Insulinresistenz wurde auch in einer Studie an Menschen belegt. In einer Untersuchung an 55 übergewichtigen Frauen zeigte der Yaconsirup einen positiven Effekt auf die Insulinresistenz. Die Frauen, die an Cholesterinproblemen und Verstopfungen litten, verfolgten über 4 Monate hinweg eine kalorienreduzierte und fettarme Nahrungsaufnahme. Im Rahmen der doppelblinden, placebokontrollierten Studie wurden die Probanden in 2 Gruppen eingeteilt. 40 Frauen setzten zum Süßen den Yaconsirup ein. Die Dosierung wurde abhängig von dem jeweiligen Körpergewicht gemacht. Die Probandengruppe, die aus 15 Frauen bestand, wendete einen Placebosirup an. Am Ende der Studie konnte festgestellt werden, dass die Frauen, die den Yaconsirup verwendet haben, 15 kg verloren hatten. Die Probanden der Placebogruppe hatten hingegen 1,6 kg zugenommen. Zudem konnte bei den Yacon- Probandinnen eine verbesserte Verdauung festgestellt werden und die Nüchterninsulinwerte sanken um 42 Prozent. Ein weiterer positiver Effekt war, dass sich die Insulinresistenz der Zellen um 67 Prozent vermindert hatte. Gleiches gilt für die Cholesterinwerte, die um 29 Prozent sanken. Die Studiengruppe, die Yacon anwendete, konnte im Gegensatz zur Placebogruppe demnach von zahlreichen Verbesserungen profitieren 5. 

Yacon und die Lebergesundheit

Yacon wird in der Literatur wiederholt mit der Lebergesundheit in Verbindung gebracht. Im Organismus wird Glucose in Form von Glykogen in der Leber gespeichert. Wenn der menschliche Organismus jedoch zu viel Glucose aufnimmt, ist er dazu gezwungen, diese in freie Fettsäuren zu transformieren. Die Fettsäuren werden dann ebenfalls in der Leber gespeichert, was die Entstehung einer Fettleber begünstigt. Eine wissenschaftliche Studie widmete sich der Fragestellung, ob die Yacon Wurzel in Kombination mit Mariendistel einer Leberverfettung entgegenwirken kann. Tatsächlich konnte die Untersuchung Hinweise darauf liefern. Dafür wurde Yacon (täglich 2,4 g) gemeinsam mit der Mariendistel (täglich 0,8 g Silymarin) verabreicht. Beide Substanzen konnten in Kombination die Leber vor einer schädlichen Fetteinlagerung bewahren. Zudem stellte sich eine Regulation der Blutfettwerte ein. Deshalb wird Yacon nicht selten zur Prävention von Arteriosklerose und einer Fettleber empfohlen.

Yacon und ihre antioxidativen Eigenschaften

Yacon besitzt, wie auch Gotu Kola, eine antioxidative Wirkung. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung wurden die Yacon Blätter zu einem Tee verarbeitet, wobei belegt werden konnte, dass sie eine starke antioxidative Wirkung aufweisen. In Japan gilt der Yacon Tee als Mittel um freie Radikale einzufangen 6.

Yacon – Darreichungsformen

Yacon kann als Sirup zum Süßen verwendet werden. Dabei verfeinert er eine Vielzahl von Speisen, ohne die Kalorienbilanz stark in die Höhe zu treiben. Aber auch in Form von Kapseln oder Pulver ist Yacon erhältlich. Die Kapseln werden vornehmlich zur Gewichtsreduzierung eingenommen, wohingegen das Pulver für eine angenehme Süße in Backwaren und Getränken sorgen kann. Der Tee wird ebenfalls bei einem Abnehmwunsch getrunken oder um freie Radikale einzufangen. Die Inkawurzel kann auch pur verzehrt werden. Sie kann jedoch nicht lange gelagert werden, denn dann werden die enthaltenen FOS in Zucker umgewandelt. Damit wird die Wurzel zwar süßer, jedoch erhöht sich gleichzeitig der glykämische Index und der Körper kann nicht von der gleichen Menge an FOS profitieren.

Yacon – Dosierung

Die Dosierungsangaben richten sich nach der Darreichungsform, wobei sich Anwender stets an die Packungsbeilage halten sollten. Zunächst gilt es mit einer geringen Dosis zu beginnen, um die Effekte auf die Verdauung beobachten zu können. Ist die Dosis zu hoch kann es zu Durchfällen kommen. Für die Gewichtsabnahme wird zu Yacon Sirup geraten. Hierbei sollten sich Anwender an die Dosierungsempfehlung von maximal 5 Teelöffel pro Tag halten. Um den Körper an Yacon zu gewöhnen, sollte mit einem Teelöffel – eine Stunde vor den Mahlzeiten – begonnen werden. Nach einigen Tagen kann die Dosis allmählich gesteigert werden. Der Yacon Sirup eignet sich hervorragend zum Süßen von Speisen. Anwender sollten den Sirup möglichst nicht erhitzen, denn dadurch können wertvolle Inhaltsstoffe zerstört werden. Die Kapseln sollten je nach Packungsbeilage eingenommen werden. In der Regel wird dazu geraten, die Kapseln zweimal täglich vor den Mahlzeiten einzunehmen. Dabei sollte auf eine ausreichende Trinkmenge geachtet werden. Wer die Wurzel pur verzehren möchte, sollte auch hier zunächst mit einer kleinen Menge starten. Sie kann sowohl roh als auch gegart gegessen werden. Dazu muss zunächst die braune und die darunterliegende weiße Haut geschält werden. In Stücke geschnitten eignet sich das gelbe Fruchtfleisch als Zutat in Smoothies, Müsli und Obstsalaten. Aber Achtung: Wie erwähnt sollte die Wurzel nicht lange gelagert werden. Möchten Anwender von den positiven Eigenschaften der Yacon Pflanze profitieren, gelingt die Aufnahme unkompliziert mit Kapseln und Pulver.

Yacon Nebenwirkungen

Yacon sollte bedarfsgerecht und individuell dosiert werden. Eine zu hohe Dosis kann zu Durchfall, Übelkeit, Blähungen und sonstigen Verdauungsbeschwerden führen. Aus diesem Grund sollte zunächst mit einer geringen Dosis gestartet werden, um diese Schritt für Schritt anzupassen. Bei akutem Durchfall sollte Yacon weder frisch noch verarbeitet aufgenommen werden. Durch den verdauungsfördernden Effekt besteht die Möglichkeit, dass sich der Durchfall verstärkt. Menschen mit einer Fruktoseintoleranz sollten ebenfalls vorsichtig bei der Einnahme sein, da die Bestandteile häufig nicht gut vertragen werden.

Yacon kaufen

Frische Yacon Wurzeln gibt es hierzulande nicht überall zu kaufen. In einigen Lebensmittelgeschäften können sie zeitweise erhältlich sein. Wer auf Nummer sicher gehen will, bevorzugt den Internetkauf. Hierbei ist es wichtig, Yacon nur von einem Händler seines Vertrauens zu beziehen. Damit können Käufer sicher sein, dass sie eine gute Qualität erhalten. Einen ersten Hinweis auf die Qualität kann das Bio Siegel liefern. Damit wird dem Käufer signalisiert, dass das Produkt frei von Zusatzstoffen oder schädlichen Bestandteilen ist. Auch Informationen über die Herkunft des Produktes geben Sicherheit. Bei Unklarheiten lohnt es sich, bei dem jeweiligen Händler nachzufragen.

Quellen:

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  1. Genta S1, Cabrera W, Habib N, Pons J, Carillo IM, Grau A, Sánchez S. Yacon syrup: beneficial effects on obesity and insulin resistance in humans. Clin Nutr. 2009 Apr; 28(2):182-7. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19254816
  2. de Moura NA, Caetano BF, Sivieri K, Urbano LH, Cabello C, Rodrigues MA, Barbisan LF. Protective effects of yacon (Smallanthus sonchifolius) intake on experimental colon carcinogenesis. Food Chem Toxicol. 2012 Aug; 50(8):2902-10. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22595329
  3. Caetano BF, de Moura NA, Almeida AP, Dias MC, Sivieri K, Barbisan LF., Yacon (Smallanthus sonchifolius) as a Food Supplement: Health-Promoting Benefits of Fructooligosaccharides. Nutrients. 2016 Jul 21;8(7). https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Caetano+BF+et+al.%2C+Yacon+(Smallanthus+sonchifolius)+as+a+Food+Supplement%3A+Health-Promoting+Benefits+of+Fructooligosaccharides
  4. de Souza Lima Sant’Anna M, Rodrigues VC, Araújo TF, de Oliveira TT, do Carmo Gouveia Peluzio M, de Luces Fortes Ferreira CLYacon-Based Product in the Modulation of Intestinal Constipation. J Med Food. 2015 Sep;18(9):980-6. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25692980
  5. Genta S, Cabrera W, Habib N, Pons J, Carillo IM, Grau A, Sánchez S. Yacon syrup: beneficial effects on obesity and insulin resistance in humans. Clin Nutr. 2009 Apr;28(2):182-7. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19254816
  6. Sugahara S, Ueda Y, Fukuhara K, Kamamuta Y, Matsuda Y, Murata T, Kuroda Y, Kabata K, Ono M, Igoshi K, Yasuda S., Antioxidant Effects of Herbal Tea Leaves from Yacon (Smallanthus sonchifolius) on Multiple Free Radical and Reducing Power Assays, Especially on Different Superoxide Anion Radical Generation Systems, J Food Sci. 2015 Nov;80(11):C2420-9. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26457985