Maca gilt als Superfood der südamerikanischen Inka. Auch hierzulande wird die Knolle immer beliebter und als natürliches Aphrodisiakum empfohlen. So soll die Wurzel bei Libidomangel und Problemen mit der Potenz behilflich sein. Zudem wird der Knolle nachgesagt, dass sie sich bei unerfülltem Kinderwunsch und Wechseljahresbeschwerden unterstützend wirken kann. Sportler nehmen Maca hingegen ein, um ihre Leistung zu steigern. 

Inhaltsverzeichnis

Maca – ein natürliches Superfood der Inka

Bei Maca handelt es sich um eine knollige Wurzel. Sie wird einem peruanischen Kressegewäch aus der Kreuzblütlerfamilie zugeordnet und wächst auf über 4000 m Höhe. Dort trotzt sie selbst harten Umweltbedingungen, wie Kälte und hoher UV-Strahlung. Das Superfood Maca hat eine lange Tradition. Bereits vor über 2000 Jahren soll die Pflanze kultiviert worden sein. Auch die Inkas wendeten die Knolle an.

Neben Yacon und Lucuma setzten sie auch auf die Maca Wurzel. Aber nicht nur die Einheimischen waren von der Wirkung überzeugt. Die Spanier exportierten große Mengen Maca in ihr Heimatland, damit auch ihre Bevölkerung von den positiven Eigenschaften der Knolle profitieren konnte. In der peruanischen Naturheilkunde hat die Maca Knolle ihren festen Platz. Dort ist sie für ihre wärmende Wirkung bekannt und wird bei Rheuma eingesetzt. Auch bei Atemwegsbeschwerden und um die Fruchtbarkeit anzukurbeln, wird sie verabreicht.

Maca Inhaltsstoffe – was ist drin?

Durch die enthaltenen Nährstoffe, die positiv auf die Gesundheit wirken sollen, ist die Maca Wurzel auf der Liste der Superfoods. Folgende Inhaltsstoffe enthält die Knolle:

  • Eiweiß
  • Kohlenhydrate
  • Sekundäre Pflanzenstoffe (insbesondere Steroide, Imidazol-Alkaloide und Senfölglykoside 
  • Jod
  • Zink
  • Eisen
  • Magnesium
  • Phosphor
  • Kalzium

Das Besondere: Maca weist einen höheren Anteil an Eisen und Kalzium auf als die Kartoffel.

Maca – Wirkung und Studien

Auch die Wissenschaft hat sich mit Maca beschäftigt. Studien gehen der Frage nach, ob und welche gesundheitlichen Effekte von der Wurzel ausgehen.

Maca und die Libido

Maca wird vor allem eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt. Aus diesem Grund beschäftigen sich mehrere Studien mit dieser These. Im Jahr 2015 wurden Frauen mit 3 g Maca über 12 Wochen hinweg behandelt. Sie litten an einer verminderten Libido durch die Einnahme von Serotoninwiederaufnahmehemmer. Mithilfe von Fragebögen (ASEX und MGH-SFQ) wurde die Ausprägung der sexuellen Dysfunktion vor und während der Anwendung festgehalten. Nach Auswertung der Fragebögen stellte sich heraus, dass sich bei doppelt so vielen Frauen die sexuelle Unlust besserte, als bei der unbehandelten Kontrollgruppe. Die gesteigerte Libido konnte mit einem Testosteronanstieg in Verbindung gebracht werden 1. Auch Frauen verfügen über Testosteron, wenn auch in signifikant geringeren Mengen als das männliche Geschlecht. Die Produktion von Testosteron geht jedoch mit zunehmendem Alter immer weiter zurück. 

Eine weitere Studie, die von den gleichen Autoren durchgeführt wurde, belegte, dass 1,5 g Maca zu wenig waren, um eine anregende Wirkung auf die Libido der Frauen zu erzielen. 3 g Maca erwiesen sich allerdings als wirkungsvoll 2. Auch Männer wurden einem klinischen Versuch unterzogen. Dafür nahmen 50 männliche Probanden (im Durchschnitt 36 Jahre alt) täglich 2400 mg Maca über 12 Wochen hinweg ein. Die Testpersonen litten alle an einer leicht ausgeprägten erektilen Dysfunktion. Auch bei ihnen zeigte das Superfood Wirkung. So optimierte sich das sexuelle Wohlgefühl und die Erektion bei den Probanden 3. Hierbei gilt es allerdings anzumerken, dass die Patienten nur über leichte Beschwerden klagten. Ob Maca die gleiche Wirkung bei einer ausgeprägten erektilen Dysfunktion zeigen kann, muss abgeklärt werden. Interessant ist, dass Maca zunächst eine Entfaltungszeit benötigt. Erst nach mehreren Wochen tritt offenbar eine deutliche Wirkung ein. Diese These untermauerte auch eine weitere klinische Untersuchung. In dieser empfanden die Testpersonen nach 4 Wochen eine um 24 % gesteigerte Lust, nach weiteren 4 Wochen stieg der Wert auf 40 % 4.

Maca bei Unfruchtbarkeit

Versuche an Tieren lieferten Belege dafür, dass Maca die Spermienqualität optimieren kann. Dazu gehören die Beweglichkeit und die Erscheinungsform der Spermien 5-8. Da Ergebnisse aus Tierversuchen aber nicht ohne Weiteres auf Menschen übertragbar sind, wurden auch humane Studien durchgeführt. Allerdings stellen sich die Studiengruppen relativ klein dar und bei einigen fehlt es an Qualität, da keine Kontrollgruppe zusammengestellt wurde. Trotzdem sollen an dieser Stelle die wissenschaftlichen Untersuchungen angeführt werden. In einer Studie gehörten 9 gesunde Männer zur Untersuchungsgruppe, die täglich 1500 oder 3000 mg Maca einnahmen. Der Beobachtungszeitraum wurde auf 4 Monate festgesetzt. Nach einer abschließenden Betrachtung konnte festgestellt werden, dass sich die Hormonwerte nicht veränderten aber das Spermavolumen anstieg. Auch die Spermienkonzentration, die Anzahl an beweglichen Spermien und die Spermienanzahl verbesserten sich 9. In einer weiteren klinischen Studie wurde bei 10 Männern, bei denen eine Unfruchtbarkeit diagnostiziert wurde, keine Erhöhung der Spermienkonzentration oder der Spermienanzahl innerhalb von 12 Wochen festgestellt. Dafür nahmen die beweglichen Spermien allerdings um 10 % zu und die Erscheinungsform normalisierte sich. In einem doppelblind placebokontrollierten Studienmodell an Menschen wurde zwar keine Optimierung der Gesamtspermienanzahl festgestellt, jedoch sorgten 1,75 g Maca täglich für eine erhöhte Spermienkonzentration und Beweglichkeit 10. In allen klinischen Untersuchungen stellte sich die fruchtbarkeitsstimulierende Wirkung erst nach Ablauf von 6 Wochen ein. Da die Studien teilweise keine gute Qualität aufweisen, ist eine weitere Forschung dahin gehend notwendig.

Maca in den Wechseljahren 

Frauen leiden in den Wechseljahren häufig unter einer großen Bandbreite an Beschwerden, wozu unter anderem Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen zählen. Neben der Yamswurzel soll auch Maca in der Lage sein, die Wechseljahressymptome zu lindern. Im Rahmen von klinischen Untersuchungen wurde Maca in der frühen und späten Menopause erforscht. In einer australischen Studie wurden über 160 Frauen täglich 2 g Maca Pulver über 4 Monate hinweg verabreicht.

Vor der wissenschaftlichen Untersuchung zeigten die Probandinnen einen niedrigen Estradiol-Wert und einen erhöhten FSH Wert. Bei letzterem handelt es sich um ein follikelstimulierendes Hormon. Diese Werte sind üblich bei Frauen in der Menopause. Die Studienergebnisse liefern Belege dafür, dass Maca offensichtlich in der Lage ist, die Estradiol Produktion anzukurbeln. Gleichzeitig unterdrückte das Superfood die FSH Werte und führte nebenbei zu einem gesteigerten HDL-Wert (gutes Cholesterin). Nach Auswertung der Fragebögen stand fest, dass sich die Ausprägung und Häufigkeit der Wechseljahresbeschwerden, wie Hitzewallungen, Nervosität und nächtliche Schweißausbrüche, besserten. Unter anderem konnte auch eine Verbesserung der Libidominderung und Stimmungsschwankungen beobachtet werden. Durch Maca konnte ebenfalls der KMI Index verringert werden, der den Schweregrad der postmenopausalen Symptome beschreibt 11. An einer weiteren Studie nahmen 14 Frauen teil, die über 6 Wochen hinweg 3,5 g Maca einnahmen. Eine hormonelle Veränderung zeigte sich nicht, jedoch eine Verbesserung der psychologischen Symptome, die im Zusammenhang mit den Wechseljahren auftraten. Dazu gehörten Depression, sexuelle Unlust und innere Unruhe 12. In einer anderen klinischen Studie stellten Forscher fest, dass sich depressive Verstimmungen und der Blutdruck bei postmenopausalen Probandinnen mithilfe von Maca reduzierten 13.

Maca und die sportliche Leistungsfähigkeit 

Im Rahmen einer kleinen Studie wurde Maca auf einen möglichen leistungssteigernden Effekt auf Sportler untersucht. Zu der Studiengruppe zählten trainierte und erfahrene Radfahrer, die über 14 Tage hinweg Maca einnahmen. Jeweils zu Anfang und zum Ende der Untersuchung wurden sie gebeten, eine Strecke von 40 km mit dem Rad zurückzulegen. Die behandelten Radfahrer legten die gleiche Strecke 1 Minute schneller als die Kontrollgruppe zurück 14. Da die Beweislage im Bezug auf Maca und die sportliche Leistungsfähigkeit noch recht dünn ist, sollten weitere klinische Untersuchungen folgen.

Maca – Darreichungsformen

Maca kann sowohl in Kapsel- als auch in Pulverform eingenommen werden. Kapseln eignen sich für eine längerfristige Einnahme und können problemlos mit auf Reisen genommen werden. Fertig dosiert gelingt das Schlucken ohne vorheriges Abwiegen. Dabei ist es wichtig, dass Anwender auf die Einnahmeempfehlungen achten, da Hersteller die Kapseln unterschiedlich befüllen. Mit Maca Pulver erhalten Anwender mehr Freiheit, was die Anwendung betrifft. Das Pulver kann in Getränke oder Speisen gemischt werden. Viele Käufer geben Maca in ihr tägliches Müsli oder in Zwischenmahlzeiten wie Joghurt. Zudem wird Maca Pulver als reiner bezeichnet, da der Kapselform häufig viele weitere Wirkstoffe zugesetzt werden. Darunter auch aufputschende Mittel, weshalb es wichtig ist, die Dosierungsanleitung genau zu lesen.

Maca – Dosierung

Neben dem Anwendungszweck sind auch das Alter und das Gewicht für eine richtige Dosierung entscheidend. Die empfohlene Tagesdosis variiert in der Regel zwischen drei bis fünf Gramm. Sportler nehmen nicht selten höhere Dosen bis zu 10 g auf. Normalverbraucher sollten zunächst mit einer niedrigen Dosierung starten. Dafür empfiehlt sich eine Dosierung von 1,5 bis maximal 3 g Maca täglich. Menschen, die an einer sexuellen Dysfunktion oder Wechseljahresbeschwerden leiden, wird dazu geraten, den Körper langsam an eine Dosis von 3-5 g täglich zu gewöhnen. Die Einnahme kann auf mehrere Einzeldosen über den Tag verteilt werden. Generell gilt: Je deutlicher die Beschwerden sind und je älter der Anwender ist, desto höher sollte die tägliche Dosis gestaltet werden. Wenn die Symptome chronisch sind, zum Beispiel bei einer Unfruchtbarkeit, sollte eine Einnahme über mehrere Wochen bis Monate anvisiert werden. Studien lieferten Hinweise darauf, dass Maca zunächst eine Entfaltungszeit benötigt und sich die besten Ergebnisse häufig erst nach 4 Monaten einstellen.

Maca – Nebenwirkungen

Während klinischer Studien konnten keine Nebenwirkungen bei der Einnahme von 3-4 g Maca Pulver täglich festgestellt werden15. Anwender sollten eine maximale Dosierung von 5 g nicht überschreiten, um etwaige Nebenwirkungen zu vermeiden. Da Maca Senföle enthält kann es rein theoretisch zu Magenreizungen kommen. Deshalb sollten Menschen mit Magen-Darm-Entzündungen sicherheitshalber keine Maca Produkte konsumieren, was insbesondere für die frische, unbearbeitete Variante gilt.

Maca kaufen

Maca Pulver wird traditionell in mehreren Schritten verarbeitet. Zunächst werden die Knollen geerntet und daraus Pulver hergestellt. Nach einer Trocknungszeit wird das Macamehl nach einigen Wochen in Öfen bei 60° getrocknet. Die bioaktiven Wirkstoffe der Macapflanze (Macamide) entstehen durch die oben genannte traditionelle Herstellung, woran auch die extremen Umweltverhältnisse beteiligt sind 16. Durch ein Zusammenspiel der Umwelteinflüsse und der Inhaltsstoffe der Maca  bilden sich die Macamide. Die frische Variante von Maca enthält hingegen nur einen geringen Anteil der wertvollen Macamide 16. Die traditionelle Herstellung gilt daher als Qualitätskriterium für ein gutes Maca Produkt. Falls die Verarbeitung aus der Produktbeschreibung nicht ersichtlich wird, lohnt sich eine Nachfrage beim Hersteller des Vertrauens. Darüber hinaus sollte darauf geachtet werden, dass Maca Pulver und Kapseln frei von Zusatzstoffen sind.

Quellen:

  1. Dording CM, Schettler PJ, Dalton ED, Parkin SR, Walker RS, Fehling KB, et al. A double-blind placebo-controlled trial of maca root as treatment for antidepressant-induced sexual dysfunction in women. Evidence-based complementary and alternative medicine : eCAM. 2015;2015:949036. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4411442/
  1. Dording CM, Fisher L, Papakostas G, Farabaugh A, Sonawalla S, Fava M, et al. A double-blind, randomized, pilot dose-finding study of maca root (L. meyenii) for the management of SSRI-induced sexual dysfunction. CNS neuroscience & therapeutics. 2008 Fall;14(3):182-91. https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/j.1755-5949.2008.00052.x
  1. Zenico T, Cicero AF, Valmorri L, Mercuriali M, Bercovich E. Subjective effects of Lepidium meyenii (Maca) extract on well-being and sexual performances in patients with mild erectile dysfunction: a randomised, double-blind clinical trial. Andrologia. 2009 Apr;41(2):95-9. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19260845
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  1. Yucra S, Gasco M, Rubio J, Nieto J, Gonzales GF. Effect of different fractions from hydroalcoholic extract of Black Maca (Lepidium meyenii) on testicular function in adult male rats. Fertility and sterility. 2008 May;89(5 Suppl):1461-7. https://www.fertstert.org/article/S0015-0282(07)01020-5/fulltext
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