D3+K2_3

Vitamin D3 / K2 – das Sonnenvitamin

Warum sollte hoch dosiertes Vitamin D immer nur zusammen mit Vitamin K2 eingenommen werden?

Wer viel Zeit im Haus verbringt, hat ein höheres Risiko einen Vitamin D-Mangel zu entwickeln, daher ist eine Supplementation durchaus zu empfehlen, zumal nur wenige Lebensmittel nennenswerte Mengen an Vitamin D enthalten. Der Körper braucht für die Herstellung des Vitamins Sonnenlicht. Dafür ist es notwendig, dass die Haut direkt mit den Sonnenstrahlen in Kontakt kommt, denn nur so kann die Produktion von Vitamin D angekurbelt werden. Kann die Haut nicht mit genügend Sonnenlicht in Berührung kommen, zum Beispiel in den Wintermonaten, eignet sich eine Aufnahme über Vitamin D-reiche Lebensmittel oder ergänzende Präparate. Ein Vitamin D-Mangel wird mit zahlreichen Erkrankungen in Verbindung gebracht (MS, Asthma, Darmerkrankungen, Karies, Haarausfall, kog. Leistungsfähigkeit, uvm). Vitamin D sollte möglichst immer zusammen mit Vitamin K2 eingenommen werden, da sich die beiden Vitamine in ihren Funktionen für den Organismus sinnvoll ergänzen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine tägliche Aufnahme von 20µg für Erwachsene, die nicht genügend Vitamin D alleinig durch die Sonneneinstrahlung produzieren können. Allerdings ist es auch mit einer ausgewogenen Kost nicht einfach, die Tagesmenge an Vitamin D aufzunehmen. Warum das Vitamin K2 sehr wichtig ist! Vitamin K2 unterstützt die positiven Effekte von D3, indem es die erhöhte Verfügbarkeit von Calcium durch spezielle Proteine für den Körper besser nutzbar macht. Aktiviert können diese Calcium binden, transportieren und sorgen für die Einlagerung von Calcium aus dem Blut in die Knochen und Zähne. Ohne Aktivierung der Eiweiße können sie diese wichtigen Aufgaben nicht erfüllen. Das Vitamin K2 hindert das Calcium im Blut daran, sich als Ablagerung in den Arterienwänden festzusetzen und hält somit die Gefäße sauber. Mangelerscheinungen und ihre Folgen:
Forscher vermuten, dass etwa 60 % der Bevölkerung einen zu niedrigen Vitamin D-Spiegel aufweisen. Neben zu wenig Sonneneinstrahlung kann es durch folgende Umstände zu einem entsprechenden Mangel kommen: Mangelernährung Erhöhter Bedarf z.B. während der Schwangerschaft oder Stillzeit Arzneimitteleinnahme Gesteigerte Ausscheidung über die Nieren Verminderte Resorption aus dem Darm, zum Beispiel bei Zöliakie Der menschliche Organismus ist in der Lage, bis zu 90 % der notwendigen Menge an Vitamin D mithilfe von Sonnenlicht selbst zu produzieren. Vitamin D stellt dabei kein konventionelles Vitamin dar, da es selbst hergestellt werden kann. In der Regel wird davon ausgegangen, dass 20-30 Nanogramm Vitamin D pro Milliliter Blut einem normalen Wert entspricht. Um einen derart hohen Wert zu erreichen, muss jedoch eine ausreichende Zufuhr mithilfe von Sonneneinstrahlung oder Lebensmitteln erfolgen. Auch Nahrungsergänzungsmittel können den Vitamin D-Spiegel somit optimieren. Sonneneinstrahlung ist aber nicht gleich Sonneneinstrahlung: Wie viel Vitamin D der Körper mithilfe von Sonnenlicht produzieren kann, ist abhängig von verschiedenen Faktoren, wie Alter, Hautpigmentierung und Sonnenintensität. Frauen in der Schwangerschaft und Stillzeit sowie Babys und Kleinkinder haben einen erhöhten Vitamin D-Bedarf und profitieren daher besonders von einem Aufenthalt im Freien. Wie viel Vitamin D eingenommen werden sollte, richtet sich nach dem Anwendungszweck und der Jahreszeit. Die Anfangstherapie hat zum Ziel, die Körperspeicher nach einem Vitamin D-Mangel wieder aufzufüllen. Dazu wird zu 1x 50.000 IE geraten. Danach lauten die Empfehlungen: 10.000 IE täglich über einen Zeitraum von 4 Wochen. Bei der Erhaltungstherapie im Winter reichen 3000-5000 IE täglich aus. Im Sommer müssen es hingegen lediglich 400-2000 IE am Tag sein.
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